MALCOLM RIVERS aus Münster sind keine typische Hardcore Band. Die Songs sind zwar deutlich im Genre verwurzelt, allerdings werfen die fünf Freunde von dort aus Blicke in andere Richtungen: Elemente aus verschiedensten benachbarten (und manchmal auch nicht so benachbarten) Genres haben ihre Spuren in der Musik hinterlassen. Dabei sind die Songs nicht überladen oder beliebig, vielmehr bleibt die eigene Identität stets erkennbar – wie auch beim Namensgeber MALCOLM RIVERS, dem schizophrenen Protagonisten des Films „Identity“, der verschiedene Persönlichkeiten in sich vereint.

Nach zwei in Eigenregie veröffentlichten EPs steht mit „Karmageddon“ nun das erste Album von MALCOLM RIVERS in den Startlöchern, welches am 13.01.2017 via Redfield Digital und Timezone Records veröffentlicht wird. Auf diesem Konzeptalbum werden die Theorie und die Auswirkungen von Karma aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Textlich miteinander verknüpfte Songs, lyrische Repetitionen und die Sanduhr als Symbol für die ablaufende Zeit, die jedem bleibt, um das eigene Handeln zu überdenken und zu ändern – so bildet die Band den Rahmen für ein abwechslungsreiches und frisches Album.

Bei aller Ernsthaftigkeit, die sich in der Musik von MALCOLM RIVERS verbirgt, bieten die Live-Shows vor allem eins: Unterhaltung. Allerdings sucht man einstudierte Choreos oder eine aufgesetzte Tough-Guy-Attitüde bei MALCOLM RIVERS vergeblich. Freude an der Musik, freundschaftliches Vertrauen und eine gehörige Portion Selbstironie bilden die Basis für eine authentische und energiegeladene Bühnenshow. Live konnten MALCOLM RIVERS unter anderem schon als Support von DARKEST HOUR, BURY TOMORROW, FUNERAL FOR A FRIEND oder CONTINENTS überzeugen.

Konsequent entwickeln MALCOLM RIVERS ihren Sound weiter und lassen originelle und mitreißende Songs entstehen, welche die Bandbreite des Hardcore ausloten und irgendwo zwischen (Post)-Hardcore und Metal mit teilweise cineastischen, elektronischen Elementen einzuordnen sind – eben keine typische Hardcoreband.